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Rathenow und Stuttgart für das Projekt „Sport bewegt Vielfalt“ ausgewählt

14.12.2016 11:20
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Die Vertreter von Rathenow überzeugten die Jury in der Kategorie „kleine und mittlere Kommune“. | © DOSB
www.dosb.de

Die Kommunen Rathenow und Stuttgart waren gestern in Frankfurt von einer sechsköpfigen Jury als Partner für das Projekt „Sport bewegt Vielfalt – Stadtentwicklung gemeinsam, aktiv gestalten“ ausgewählt worden.

Mit dem Projekt möchten der DOSB und die Stiftung „Lebendige Stadt“ Expertisen entwickeln, wie Sport und Bewegung mit einer aktiven Stadtentwicklung verknüpft werden kann. Dafür sollen vor Ort neue Kooperationsformen durch die gemeinsame Initiative von Kommunen und Sportvereine entstehen. "Ziel ist es, aktive Begegnungsorte und Bewegungsräume zu schaffen, die eine gelebte, und bewegte Vielfalt in der Kommune fördern", sagt Walter Schneeloch, DOSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung und Jurymitglied.

Die Bewerber überzeugten die Jury in den beiden Kategorien „kleine und mittlere Kommune“ (Rathenow in Brandenburg) sowie „große Kommune“ (Stuttgart). Mit ihren Ideen zur Verknüpfung von Vielfalt, Bewegung und Stadtentwicklung konnten sie sich gegen knapp 90 Mitbewerber aus ganz Deutschland durchsetzen. Die Expertinnen und Experten der Jury setzten sich folgendermaßen zusammen: Helga Lukoschat (Vorstandsvorsitzende der EAF Berlin/Diversity in Leadership), Petra Tzschoppe (DOSB Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung), Walter Schneeloch (DOSB Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung), Hans-Jürgen Best (Stadtdirektor der Stadt Essen), Olaf Cunitz (DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG), Franz Springer (Dezernat Bildung, Kultur und Sport, Deutscher Städtetag).

Gefördert wird das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 200.000 Euro von der Stiftung „Lebendige Stadt“. Die beiden Projektkommunen erhalten für die Umsetzung von Maßnahmen jeweils 40.000 Euro. Die Projektlaufzeit des Gesamtprojektes erstreckt sich vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2018. Die wissenschaftliche Evaluation übernimmt die Deutsche Sporthochschule in Köln, Institut für Soziologie und Genderforschung, die einen separaten Abschlussbericht vorlegen wird.

Für die beiden Projektkommunen Rathenow und Stuttgart fällt der offizielle Startschuss am 9. und 10. Januar 2017 mit einem Auftakt-Workshop in Frankfurt. Dabei steht noch einmal eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Vielfalt für alle Beteiligten im Fokus bevor es dann in die Arbeit vor Ort geht.

► Weitere Informationen zum Projekt

(Quelle: DOSB)

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