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Land Brandenburg: Ehescheidungen auf historischem Tiefstand

12.06.2017 16:57
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Die Zahl der Ehescheidungen hat im Land Brandenburg den seit 19 Jahren niedrigsten Stand erreicht.

Im Jahr 2016 wurden im Land Brandenburg 4 691 Ehen geschieden. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg waren das 3,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die überwiegende Mehrheit (80,5 Prozent) der Ehen wurde nach dem so genannten „Trennungsjahr“ geschieden. Bei 53,4 Prozent ging die Initiative von der Frau aus. In 140 Fällen reichten beide Partner die Scheidung gemeinsam ein. 213 Ehen wurden ohne Zustimmung des jeweiligen Partners geschieden.

24 Ehen überdauerten nur ein Jahr. Die meisten Ehen (5,5 Prozent) endeten im sechsten Ehejahr. Im so genannten „verflixten siebten Jahr“ ließen sich 5,1 Prozent der Paare scheiden.

Bei knapp zwei Dritteln der Scheidungen war der Ehemann älter als die Partnerin, in 41 Fällen betrug der Altersunterschied mehr als 20 Jahre. Im Land Brandenburg waren 3 246 Kinder von Scheidungen betroffen, 51 weniger als 2015. 45,3 Prozent der Scheidungspaare hatten mindestens ein minderjähriges Kind, in sieben Familien wurden fünf und mehr Kinder mit der Scheidung der Eltern konfrontiert.

94,6 Prozent der Ehescheidungen betrafen deutsche Paare. Die meisten Scheidungen gab es erneut im Landkreis Oberhavel mit 433, die wenigsten in Frankfurt (Oder) mit 100.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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