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Großer Forschungstruck in Rathenow: Beim Grünen Klassenzimmer lädt das mobile BIOTechnikum zum Experimentieren ein

12.06.2017 16:09
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Am 21. und 22. Juni 2017 ist die Initiative BIOTechnikum des Bundesforschungsministeriums beim Grünen Klassenzimmer im Optikpark Rathenow zu Gast. Im Labor des doppelstöckigen Ausstellungsfahrzeugs können angemeldete Klassen der umliegenden Schulen praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Themen der modernen Biotechnologie ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch von 15.30 bis 17.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger beim Stellplatz im Mühlenhof in das mobile BIOTechnikum eingeladen.

Wann: Mittwoch und Donnerstag, 21. und 22.06.2017
Wo: Innenhof der alten Mühle im Optikpark Rathenow, Schwedendamm 1, 14712 Rathenow

Rathenow – Wirksame Medikamente, moderne Werkstoffe für die Industrie oder einfache Dinge des täglichen Lebens wie Nahrungs- und Waschmittel – das sind Produkte, bei denen kaum jemand an die Biotechnologie denkt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum“ beim Tour-Stopp in Rathenow, dass biotechnische Methoden inzwischen aber in viel mehr Branchen zum Einsatz kommen als den meisten Menschen bewusst ist.

Schülerinnen und Schüler, die wissen wollen, was genau die Biotechnologie überhaupt ist, wie in einem Labor gearbeitet wird und in welchen Branchen sich gute Karrierechancen bieten, können sich am Mittwoch und Donnerstag, 21. und 22. Juni 2017, informieren. Das mobile BIOTechnikum ist dann beim Jugendbildungsprojekt „Grünes Klassenzimmer“ im Optikpark Rathenow (Schwedendamm 1) zu Gast.

„Biotechnologie zum Anfassen“ für Nachwuchsforscher

Unter dem Motto „Erlebnis Forschung“ eröffnet der auffällige Biotech-Truck auf zwei Ebenen leicht verständliche Einblicke in die Biotechnologie und damit auf Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Gezeigt wird, welche Bedeutung der lebenswissenschaftlichen Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt zukommt und welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht.

Im mobilen Ausstellungs- und Experimentierraum arbeiten angemeldete Schulklassen mit Zentrifugen, Pipetten und anderen professionellen Laborgeräten. Erste Laborluft schnuppern die jüngeren Schüler im „Kleinen Käselabor“, wenn sie selbst mit Hilfe von Milch, Enzymen und Salz frischen Käse herstellen. Andere Schüler wiederum bestimmen als „Protein-Profis“ die Virenlast eines fiktiven Patienten mittels ELISA-Verfahren, einer  molekularbiologischen Methode die vor allem in der Medizin genutzt wird. Wer einmal den Bauplan des Lebens sehen will, kann als „Erbgut-Entdecker“ die DNA von E.coliBakterien isolieren und im Reagenzglas sichtbar machen.

Wissen zum Mitnehmen: Die Offene Tür zum BIOTechnikum

Neben den Veranstaltungen für angemeldete Schulklassen sind auch alle interessierten Parkbesucher zur Erkundung in das mobile Labor eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch, den 21. Juni 2017, von 15.30 bis 17.00 Uhr steht das BIOTechnikum allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissenschaftlern Dr. Tim Fechtner und Dr. Aline Anton informieren wollen. Die beiden Diplom-Biologen beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie.

Entdecken, Staunen, Verstehen auf mehr als 100 Quadratmetern

Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum zeigt lehrreiche Einblicke in die Biotechnologie und ihre verwandten Disziplinen. Doch wie kann die medizinische Forschung dazu beitragen, Therapien in Zukunft wirksamer und zugleich nebenwirkungsärmer zu machen? Wie können Lebensmittel unsere Gesundheit positiv beeinflussen? Und welche Perspektiven stecken in der wirtschaftlichen Nutzung biologischer Rohstoffe? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss des BIOTechnikums anhand von Themendisplays, interaktiven Exponaten und Multimedia-Terminals.

Die Ausstellung befasst sich dabei mit ganz unterschiedlichen Fragen, die alle von großer Bedeutung für unsere Zukunft sind – so etwa die Entwicklung der individualisierten und regenerativen Medizin, die Erforschung von Volkskrankheiten, Innovationen im Bereich der Medizintechnik sowie die Sicherung weltweiter Nahrungssicherheit durch nachhaltige Agrarproduktion. Mit dem Multimedia-Lernspiel „Bodymover“ geht es auf eine spannende Reise durch menschliche und pflanzliche Organismen, bei der Besucher sich mittels Gestensteuerung durch Körperzellen bewegen und deren Bestandteile kennenlernen können. Wer sein Wissen auf den Prüfstand stellen will, dem bietet sich bei einem abschlie- ßenden Quiz eine gute Gelegenheit dazu.

Das Obergeschoss der mobilen Erlebniswelt bietet Raum für Dialog und Diskussion. Im Biotech-Kino geben Filme einen Überblick zu den verschiedenen Forschungs- und Anwendungsgebiete der Biotechnologie und vermitteln damit einen bleibenden Eindruck.

FLAD & FLAD Communication GmbH | Bundesministerium für Bildung und Forschung

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