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Zerstörungswut gegen AfD-Plakate. AfD wehrt sich mit Strafanzeigen und Fairnis-Appell an Mitbewerber

02.08.2017 10:42
(Kommentare: 3)
© AfD-Havelland

Nicht nur in städtischen Ballungszentren, auch im Kreis Havelland und im Bundestagswahlkreis 58 ist der bereits jetzt mit Straftaten durchsetzte unfaire Wahlkampf gegen die AfD angekommen. 

Im Havelland war die AfD als erste Partei flächendeckend mit Plakaten präsent, jedoch sind bereits jetzt rund ein Drittel zerstört, beschädigt oder verdeckt. In Dallgow-Döberitz sind sämtliche Plakate zerstört worden – offensichtlich in einer organisierten, planmäßigen Aktion. In Falkensee liegen die Verluste bei rund 50%. Dagegen sind in den kleinen Ortschaften, in denen die anderen Parteien noch nicht plakatiert haben, bisher keine Verluste und Beschädigungen zu verzeichnen. 

Dazu der Kreisvorsitzende Kai Berger: „Diejenigen, die am lautesten nach Toleranz schreien, halten unsere Plakataussagen offenbar am wenigsten aus. Wir haben bereits mehrere Strafanzeigen gestellt und einige Akteure erkannt. Auch einige offenkundig minderjährige Schüler konnten ertappt werden.“

Christian Schmidt, Direktkandidat im Wahlkreis 58, hat inzwischen den CDU-Bundestagsabgeordneten Feiler aufgefordert, die durch CDU-Plakatierer verursachten Verdeckungen und Schäden an mehreren AfD-Plakaten beseitigen zu lassen, Schmidt: „Plakatzerstörung stellt eine Straftat dar. Wir appellieren an alle Mitbewerber, der öffentlichen Werbung aller Parteien mit Fairnis zu begegnen. Nur so kann Demokratie leben.“

Kai Berger: „Wir wussten schon, was auf uns zukommt sind aber dennoch über das Ausmaß des Hasses entsetzt. Aber wir verfügen über ausreichend Ersatzplakate und engagierte Mitglieder, die jedes zerstörte Plakat ersetzen werden. Zudem werden wir einige Plakatstandorte verstärkt überwachen – auch um Täter namhaft zu machen. Der Versuch, uns aus dem Straßenbild zu entfernen, wird misslingen.“ 

Gerald Hübner, Pressesprecher der AfD-Havelland 

PS: Zum Bild:  Wir können nicht beweisen und behaupten demzufolge auch nicht, dass ein Zusammenhang zwischen der Errichtung des SPD-Großplakastes in Schönwalde und der Zerstörung unseres Plakates besteht.

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Kommentar von Hannes |

Habe gerade bei Yahoo etliche Kommentare von sich zu erkennenden AfD Wählern gelesen über afrikanische Flüchtlinge. Abschaum, Dreckspack, müsste man sofort im Meer versenken, Merkel erschießen, alles von Juden gesteuert und noch schlimmere Sachen. Und bei solchen Meinungen fragt sich Herr Berger allen ernstes woher der ganze Hass kommt.

Kommentar von HVLer |

Ach Hannes, schreib doch hier nicht so einen Stuss. Diesen Mist glaubt Dir doch kein Mensch...

Kommentar von Rene |

Hannes: wie immer bei hass oder Falschmeldungen jeglicher Art egal von welcher Seite ist es absolut nicht schwer dies gegen eine bestimmte Person oder Gruppierung zu lenken. Jeder kann sich als Anhänger von X ausgeben und gegen Y hetzen. Da viele Y mögen oder diesen Zustimmen kippt die Stimmung gegen X noch mehr. Womit das Ziel der "X-Anhänger" die eigendlich Y-Anhänger sind erfüllt. Leider ganz normal im politischen Geschäft und ganz sicher nicht nur dort.

Selbstverständlich ist es dennoch möglich dass es Menschen gibt die menschenverachtende Äußerungen Von sich geben müssen Und dieser Partei nah stehen Weil es dort die meisten Überschneidungen gibt. Sowas ist nicht zu dulden und konsequent anzuzeigen und strafrechtlich zu verfolgen. Dies ist aber auch für Sachbeschädigung der Fall. Denn dies ist immer noch ein Rechtsstaat.

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